Die Frage kommt fast immer an derselben Stelle: Das Sortiment steht, das Budget ist grob umrissen, und bevor irgendwer über Gestaltung redet, will jemand wissen, auf welchem System das Ganze laufen soll. Shopify oder Shopware. Beides sind ausgereifte Systeme, mit beiden lassen sich ernsthafte Shops betreiben, und beide haben eine Anhängerschaft, die die jeweils andere Seite für einen Umweg hält.
Featurelisten helfen bei dieser Entscheidung wenig. Fast alles, was in solchen Tabellen steht, können inzwischen beide Systeme – nur mit unterschiedlichem Aufwand und an unterschiedlichen Stellen im Preisschild. Nützlicher ist die Frage, worin sie sich tatsächlich unterscheiden. Das sind aus unserer Projekterfahrung sechs Punkte: Variantenlogik, B2B, ERP-Anbindung, laufende Kosten, Individualisierbarkeit des Checkouts und die Frage, wer den Shop am Ende betreibt.
Wir gehen sie der Reihe nach durch und enden mit drei Profilen und je einer klaren Empfehlung. Damit es nicht zwischen den Zeilen gesucht werden muss: Wir arbeiten mit beiden Systemen – mit Shopware und mit Shopify. Dieser Artikel ist keine verkappte Werbung für eines von beiden.